Willkommen in der Pfarrei St. Barbara Breinig
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Geistlicher Impuls vom 20.09.2022

Neue Präventionsordnung

dominoes-g4ca34d9c6_1920 (c) Bild von Jiří Fröhlich auf pixabay.de
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Datum:
Di. 20. Sep. 2022
Von:
Marion Meurer

Nahezu unbeachtet ist am 1. Mai die neue einheitliche Präventionsordnung der fünf NRW Bistümer in Kraft getreten. Im Bistum Aachen heißt es hierzu:

Gegenüber der vorherigen Ordnung von 2014 sind wesentliche Punkte weiterentwickelt worden. Im Mittelpunkt steht bei allen Präventionsmaßnahmen die Perspektive möglicher Betroffener. Um dem Missbrauch von Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen vorzubeugen, spielt auch das Thema „Sexuelle Bildung“ künftig eine entscheidende Rolle. Dabei geht es vor allem darum, die Kompetenzen und das Selbstbewusstsein von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu stärken, sich in Abhängigkeitsverhältnissen nicht ausnutzen zu lassen und sie sprachfähig zu machen.

„Mit der neuen Präventionsordnung liegt uns eine wirksame Grundlage vor, unsere Handlungsleitlinien flächendeckend und verbindlich fortzuentwickeln“, sagt Mechtild Bölting, Präventionsbeauftragte im Bistum Aachen. Damit sei ein bischöfliches Gesetz erlassen worden, welches den Kirchengemeinden, Verbänden, Einrichtungen und Institutionen eine gesetzliche Grundlage für deren Präventionsarbeit vorgibt. „Ziel der neuen Ordnung ist es, dass sich Kinder und Jugendliche sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsene in der katholischen Kirche und ihrer Caritas sicher und geschützt fühlen“, betont Mechtild Bölting.

Stärker als zuvor wird bei allen Präventionsmaßnahmen, die sich auf Schulungen, Entwicklung von Schutzkonzepten und Evaluation von Erfahrungen sowie Ergebnissen erstrecken, künftig die Perspektive möglicher Betroffener berücksichtigt. Darüber hinaus sei auch eine intensive Zusammenarbeit mit der Intervention bei Missbrauchsfällen sinnvoll, sagt Mechthild Bölting. Nur so ließen sich sinnvolle Schlussfolgerungen für die qualitative Weiterentwicklung der Schutzkonzepte entwickeln. Prävention, so heißt es in der Verordnung, erfolge künftig vorbeugend (primär), begleitend (sekundär) und nachsorgend (tertiär).

Dieses wichtige Thema im Blick zu halten, dafür stehen die Präventionsfachkräfte in den Pfarreien und Einrichtungen. Hier in unserer GdG vor Ort schulen wir unsere Mitarbeiter und Ehrenamtlichen regelmäßig um sie sensibel zu machen für Situationen, die Missbrauch (in welcher Form auch immer) ermöglichen könnten und wie man Missbrauch erkennt.

Nun steht bis Ende 2023 an, unser Institutionelles Schutzkonzept anhand der neuen Präventionsordnung zu überarbeiten und so unseren Teil zur Prävention beizutragen. Fragen und Anregungen zu diesem Thema nehme ich gerne an.

Die neue Präventionsordnung finden Sie hier: https://www.bistum-aachen.de/export/sites/Bistum-Aachen/portal-bistum-aachen/Praevention/.galleries/downloads/PraevO-NRW-AC_2022-05.pdf

 

Es grüßt sie ganz herzlich aus dem Seelsorgeteam der GdG Stolberg – Süd

Marion Meurer, Gemeindereferentin