Willkommen in der Pfarrei St. Barbara Breinig
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Impuls vom 18.06.2020 - Freude schöner Götterfunken

Beethoven - Ri Butov (pixabay) (c) Ri Butov (www.pixabay.de)
Beethoven - Ri Butov (pixabay)
Mi 17. Jun 2020
Christiane Hartung

Singt und jubelt
aus vollem Herzen
dem Herrn!

(Eph 5,19)

 

 

 

Freude schöner Götterfunke – Diese drei Worte genügen und schon erklingt Beethovens Musik in meinem Kopf. Ich muss dazu nicht mal die CD einlegen und auch nicht im Konzertsaal sitzen.

 

Beethovens „Ode an die Freude“ steht am Ende seiner 9. Symphonie. Als er sie schrieb, war er bereits komplett taub. Lange hatte er mit seinem Schicksal gehadert. Es hatte ihn zudem in die soziale Isolation geführt. Aber dann schreibt er dieses wunderbare, unglaubliche Werk, das wie ein Feuerwerk der Freude zu Herzen geht und dessen Zauber man sich kaum entziehen kann.

Es ist eine gewaltige, machtvolle Musik. Viele Menschen hätten gerne den 250. Geburtstag dieses herausragenden Komponisten mit Konzerten jeglicher Art gebührend gefeiert. Nun ist es anders gekommen. Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Taubheit hat Beethovens Leben in einer noch viel extremeren Art und Weise auf den Kopf gestellt.

 

Zwei Gedanken kommen mir dabei:

  1. Corona geht nicht spurlos an uns vorbei. Auch wenn wir nicht erkranken, hat sich die Welt rund um uns herum verändert. Die Erfahrungen, die wir dabei gemacht haben und vielleicht noch machen, gehören für immer zu unserem Leben dazu.
  2. Corona ist nicht alles. Neben und trotz Corona gibt es vieles, was uns erfreut und stärkt, so wie die Musik, die uns berührt.

 

Auch wenn wir nicht singen dürfen, weil es die Ansteckung begünstigt, so ist und bleibt die Musik weiterhin Teil von uns und unserem Leben. Ja, mir fehlt das Singen sehr und ich weiß, dass es vielen Menschen so geht. Vor allem unsere Gottesdienste sind davon betroffen. Aber wenn ich an Beethovens „Ode an die Freude“ denke, wird mir klar, wie machtvoll Musik ist. Sie überwindet Grenzen aller Art und erfreut Herz und Verstand – auch wenn ich nicht selber singen darf.

 

Probieren Sie es doch selber aus. Hören Sie in Ihre Lieblingsmusik hinein oder lassen Sie sich von Beethoven erfreuen:

 

Etwas, das unsere Herzen schon vom Zuhören so sehr bewegt und berührt, ist wahrhaft göttlich. Gott schenkt uns die Musik zur Freude und zum Trost!

 

Voll musikalischer Freude grüßt Sie herzlich aus dem Seelsorgeteam der GdG Stolberg-Süd

Ihre Gemeindereferentin Christiane Hartung