Besondere Hinweise zu Begräbnisfeiern in Zeiten von Corona

Gotteslob-Jeyaratnam Caniceus (c) Jeyaratnam Caniceus (www.pixabay.de)

Die notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie erfordern auch bei Begräbnisfeiern besondere Maßnahmen. Hinweise zu Begräbnisfeiern in Zeiten von Corona finden sie hier.

Hinweise für Bestatter

In unserer Gemeinde ist es üblich, für Verstorbenen die Totenglocke zu läuten. Wir bitten daher, möglichst zeitnah über alle Sterbefälle informiert zu werden, gerne auch per E-Mail (luehring@st-barbara-breinig.de und pfarrbuero@st-barbara-breinig.de).

Trauergottesdienste (als Exequien oder als Wortgottesdienst) sind dienstags bis freitags um 10.30 Uhr nach Terminabsprache möglich; samstags sind mit Rücksicht auf die Vorabendmessen in Breinig und Dorff, sowie Trauungen und Goldhochzeiten keine Trauergottesdienste möglich; montags sind mit Rücksicht auf den arbeitsrechtlich vorgeschriebenen „freien Tag" unserer Angestellten ebenfalls keine Trauergottesdienste möglich. Da die Uhrzeit mit unseren Nachbargemeinden, mit denen wir uns das Personal teilen, abgestimmt ist, ist eine Veränderung der Uhrzeit leider nicht möglich.

Da am Trauergottesdienst immer mehr Menschen teilnehmen, die keinen Bezug zu Kirche und Gottesdienst haben, feiern wir die Trauergottesdienste in der Regel als Wortgottesdienst (ohne Kommunionfeier).

Vor jedem Begräbnis vereinbart Pfr. Lühring einen Gesprächstermin mit den Angehörigen. Unser Pfarrbüro (Bürozeit: montags u. mittwochs 15.30-18.00) hält einen Ordner mit Auswahltexten zum Trauergottesdienst (Lesungen, Meditationstexte, Fürbitten) bereit, den die Angehörigen (gerade bei Urnenbegräbnissen) gerne ausleihen können, um entsprechende Texte auszusuchen.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Termine für Trauergottesdienste (im Hinblick auf mögliche Erdbestattungen) maximal eine Woche im Voraus vereinbaren.

Pfr. Lühring übernimmt grundsätzlich alle Beisetzungen und Trauergottesdienste in Breinig, unabhängig davon, ob der Verstorbene in Breinig gewohnt hat oder nicht. Umgekehrt übernimmt Pfr. Lühring grundsätzlich keine Beisetzungen oder Trauergottesdienste in Gemeinden außerhalb der GdG Stolberg-Süd (Breinig, Dorff, Büsbach, Vicht, Zweifall, Mausbach, Gressenich, Schevenhütte, Werth).

Eine Sargaufbahrung ist in unserer Pfarrkirche nicht möglich.

Bei allen Erdbestattungen wird der Sarg immer beigesetzt. Eine Begräbnisfeier, bei der ein Sarg erst nach dem Begräbnis beigesetzt wird, ist in sich nicht sinnvoll und wird von uns daher nicht praktiziert.

Zu jedem Begräbnis gehört in unserer Gemeinde ein Trauergottesdienst in der Pfarrkirche. Ein Trauergottesdienst in der städtischen Trauerhalle (Friedhofskapelle) ist nicht möglich, da dort weder Orgel, noch Gebetbücher, noch Heizung, noch Mikrofonanlage, noch Ambo zur Verfügung stehen. Die Pfarrkirche ist fußläufig vom Friedhof aus zu erreichen und ist der geeignete und würdige Ort für einen Trauergottesdienst

Bei Begräbnisfeiern ohne Nutzung der städtischen Trauerhalle treffen sich Priester und Trauergemeinde nach dem Trauergottesdienst in der Pfarrkirche vor der Friedhofskapelle (Trauerhalle), um von dort aus gemeinsam zum Grab zu gehen. Vor der Trauerhalle werden dabei keine Gebete gesprochen, um entsprechende Gebühren zu vermeiden.

 

Urnenaufbahrung in St. Barbara

Urnenaufbahrungen zu Trauergottesdiensten sind grundsätzlich in unserer Pfarrkirche möglich, allerdings mit den folgenden Einschränkungen:

  • Die Aufbahrung der Urne geschieht durch das Bestattungsinstitut.
  • Die Aufbahrung der Urne erfolgt (vom Kirchenschiff aus gesehen) links vom Altar, vor der Osterkerze, die von unserer Küsterin aufgestellt wird. Bitte beachten Sie, dass mit Rücksicht auf die liturgischen Abläufe ein anderer Platz hierfür nicht möglich ist.
  • Mit Rücksicht auf andere Gottesdienste in der Pfarrkirche kann die Aufbahrung am Altar grundsätzlich erst ½ Stunde vor dem Trauergottesdienst erfolgen.
  • Der Urnenständer ist bitte vom Bestattungsinstitut mitzubringen.
  • Beim Aufbau bitten wir um besondere Sorgfalt, da unser Altarraum mit Marmorplatten belegt ist. Um Kratzer oder Beschädigungen zu vermeiden, bitte den Urnenständer nicht über den Boden schieben, sondern anheben und vorsichtig absetzen.
  • Neben dem „Urnenkranz", der unmittelbar an der Urne befestigt ist, bitte keine weiteren Kränze in die Kirche bringen.
    Neben dem Urnenständer und womöglich unmittelbar mit diesem verbundenen Kerzen ist kein weiterer Kerzenschmuck und keine weitere Dekoration (Stoffe, Tücher, Kreuz, Herzen, etc.) möglich.
    Neben dem Urnenständer kann auch ein Bild des Verstorbenen aufgestellt werden.
  • Am Ende des Trauergottesdienstes wird zunächst die Urne vom Priester gesegnet. Nach dem abschließenden Gemeindelied weist der Priester darauf hin, dass beim Auszug zunächst die Urne aus der Kirche getragen wird, während die Gottesdienstteilnehmer noch in den Bänken bleiben. Nach dem Segen erfolgt dann (mit dem Orgelnachspiel des Organisten) das Hinaustragen der Urne durch die Träger des Bestattungsinstitutes bzw. der Angehörigen.
  • Auf dem Friedhof versammeln sich Priester und Trauergemeinde vor der Friedhofshalle. Die Urne wird entweder vom Bestatter sofort zum Grab gebracht und dort aufgewahrt oder aus dem vor der Friedhofshalle abgestellten Leichenwagen heraus von der Trauergemeinde zum Grab begleitet.
  • Für die Aufbahrung einer Urne in der Pfarrkirche ist eine Spende von 50,00 € üblich.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

 

IMG_1449 (c) Ulrich Lühring